Was das Verbot nicht ersetzt zu wissen
Keine Jagd heisst nicht keine Wildtiere: Der Kanton dokumentiert das Zusammenleben mit ihnen statt ihrer Entnahme.
Das Jagdverbot lässt das Wild nicht verschwinden, und Genf widmet seine Kommunikation überwiegend dem Zusammenleben mit Wildtieren statt deren Entnahme. Wildschweine, Hirsche und Kleinraubtiere leben hier, mit den Reibungen, die das im periurbanen Raum mit sich bringt. Für Jägerinnen und Jäger ist die praktische Folge einfach und absolut: Eine Jagdwaffe im Einsatz auf Genfer Boden zu führen, hat keine Rechtsgrundlage. Es gibt keine Zone, keine Saison und keine Art, für die sich eine private Ausnahme öffnete. Bewirtschaftungsmassnahmen — etwa bei den Hirschen der Wälder von Versoix — führt und dokumentiert der Kanton selbst, der seine Rechtsgrundlagen und Weisungen zur Naturbewirtschaftung veröffentlicht.