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Italien

Vorschriften

Inhalt zu diesem Thema

Wild als Staatsvermögen, Reviere als ATC

Das Gesetz Nr. 157/1992 erklärt das Wild zum unveräusserlichen Staatsvermögen; die Jagd ist eine Konzession, das Gebiet ist in ATC gegliedert.

Die italienische Jagd beruht auf dem Gesetz Nr. 157 vom 11. Februar 1992, «Norme per la protezione della fauna selvatica omeoterma e per il prelievo venatorio». Sein Artikel 1 setzt einen tragenden Grundsatz: «La fauna selvatica è patrimonio indisponibile dello Stato ed è tutelata nell'interesse della comunità nazionale ed internazionale» — das wildlebende Tier ist unveräusserliches Staatsvermögen und wird im Interesse der nationalen und internationalen Gemeinschaft geschützt. Die Jagd ist damit kein an das Grundeigentum gebundenes Recht wie in Deutschland, sondern eine Konzession, die der Staat den Bürgern erteilt, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen (Art. 12 Abs. 1). Das Gebiet gliedern die Regionen: Sie teilen den der programmierten Jagd gewidmeten agrar-, forst- und weidewirtschaftlichen Raum in ambiti territoriali di caccia (ATC), unterprovinziell und möglichst durch natürliche Grenzen abgegrenzt (Art. 14). Anschliessend erlassen sie Kalender und Reglement jeder Saison.