Slowenien: Das lovišče bleibt nicht unter 2000 Hektaren
Ein Jagdrevier ist eine zusammenhängende Fläche, die 2000 Hektaren bejagbarer Fläche nicht unterschreiten darf.
Artikel 8 des slowenischen Gesetzes über Wild und Jagd bestimmt das lovišče als räumlich zusammenhängende Land- und Wasserfläche, die 2000 Hektaren bejagbarer Fläche nicht unterschreiten darf und die nach den natürlichen und übrigen Bedingungen des Raums dreierlei ermöglicht: eine zweckmässige und abgestimmte Verteilung und Durchführung der im jagdlichen Bewirtschaftungsgebiet geplanten Massnahmen und Aufgaben; die Bereitstellung der Mittel zum Ersatz der Wildschäden an die Grundeigentümer; sowie eine wirksame Verfolgung und Kontrolle der Wildbewirtschaftung. Die lovišča errichtet die Regierung auf Antrag der Ministerin oder des Ministers. Die fachlichen Grundlagen der Errichtung erarbeitet das Institut in Zusammenarbeit mit den Jagd- und Naturschutzorganisationen. Die Regierung kann die Grenzen eines lovišče in bestimmten Fällen ändern, namentlich wenn sie die Grenze eines jagdlichen Bewirtschaftungsgebiets schneiden oder wenn eine scharfe künstliche Trennlinie im Revier den Wechsel der Tiere erschwert.